
Fahrradcodierung in Hessen © Torsten Willner
Alles zur Fahrrad-Codierung
Finger weg - Mein Rad ist codiert!
Die Codierung von Rädern dient zur Diebstahlsprävention und zur schnellen Zuordnung wieder aufgefundener Räder zu den Eigentümern.
Wie es geht und was Sie dazu tun müssen, erfahren Sie hier.
Sie möchten Ihr wertvolles und lieb gewonnenes Rad besser vor Diebstahl schützen? Dann kommen Sie zu uns und lassen es mit einer individuellen Codierung versehen. Die Fahrradcodierung mit dem EIN-Code (Eigentümer-Identitäts-Nachweis) ist ein bundesweit einheitlich angewandtes System, um ein Rad besser vor Verlust zu schützen und im Falle eines Diebstahls eine schnelle Rückgabe des gefundenen Rades zu ermöglichen.
Der Code, bestehend aus der verschlüsselten Adresse, den Initialen des Eigentümers sowie dem Jahr der Codierung wird in den Fahrradrahmen deutlich sichtbar eingraviert und gegen Korrosion versiegelt. Diesen Code wieder zu entfernen bedarf eines größeren Aufwandes. Die Codierung macht den Weiterverkauf gestohlener Räder für den Dieb nahezu unmöglich und hilft der Polizei, gestohlene Fahrräder den rechtmäßigen Besitzern zuzuordnen und zurück zu geben, ohne eine aufwändige Ermittlungsarbeit bei Herstellern,Groß- und Einzelhändlern vornehmen zu müssen.
Für Carbon-, Bambus-, Chrom- und sonstige Spezialräder bieten wir eine spezielle Codierung an.
Aber auch Akkupacks, Kinderanhänger sowie sonstiges Fahrradzubehör können mit dem Code versehen werden. Er eignet sich außerdem für Wertgegenstände jeglicher Art.
Fahrradcodierungen am Weltfrauentag am 8. März 2026
Am Weltfrauentag bietet einige ADFC-Gliederungen in Hessen eine Codieraktion an.
Als Geste der Wertschätzung ist für alle Frauen, die ihr Fahrrad an diesem Tag codieren lassen, die Codierung kostenfrei.
Bitte Personalausweis und, sofern vorhanden, den Kaufbeleg mitbringen.
Wir freuen uns auf eine rege Nachfrage!
Die teilnehmenden Gliederungen findet ihr hier ..
Dieser Aktionstag wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Durchsetzung des Frauenwahlrechts initiiert. Heute, 120 Jahre später, geht es um die Verwirklichung von Frauenrechten und Themen wie sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen, gleiche Bildungschancen und Entgeltgleichheit. Der sog. „Gender Pay Gap“, das geschlechtsspezifische Lohngefälle, liegt in Deutschland unbereinigt (ohne Berücksichtigung unterschiedlicher Qualifikation und Beschäftigungsgrad) bei 16%, bereinigt (vergleichbare Qualifikation und gleiche Arbeitszeit) bei 6% (nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 02/2026).